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Sinnvolle Freizeitgestaltung in den ganztägigen Schulformen

(Ergänzend zu den Richtlinien und Erläuterungen des BMB)

Freizeit ist nicht bloße Beaufsichtigung und Beschäftigungstherapie. Erklärtes Ziel muss es sein, geeignete Rahmenbedingungen für eine qualitative Freizeitbetreuung zu schaffen.

Grundlage der Freizeit in der "Schulischen Tagesbetreuung" ist das pädagogische Konzept.

Die dort enthaltenen, altersadäquaten Freizeitangebote bieten Indoor- und Outdooraktivitäten, die über das allgemeine schulische Angebot hinausgehen. Sie orientieren sich an Interessen, Fertigkeiten, Neigungen und sozialem Engagement der SchülerInnen, fördern Kreativität, erfüllen Bedürfnisse nach Bewegung, Sich-zurückziehen-Können und Erholung und erfüllen die Ziele einer geschlechterbewussten Pädagogik.

Deshalb müssen vielfältige und attraktive Freizeitprogramme zur Verfügung stehen, die den SchülerInnen auch Wahlfreiheit gewähren.

Freizeitangebote der näheren Umgebung sollen genützt werden.

Eine vorausschauende Planung und enge Zusammenarbeit aller im Freizeitbereich eingesetzter Personen (LehrerInnen und ErzieherInnen) ist Voraussetzung für eine gelungene und sinnvolle Freizeit!

Vor- und Nachbereitungszeiten der Beschäftigten im Freizeitteil können vom Schulerhalter über die Fördergelder für Personalkosten (gemäß Art. 15a B-VG) aliqot zur Anzahl der gehaltenen Freizeitstunden abgegolten werden.

Rekreation zur Wiederherstellung der eigenen Ressourcen ist unabdingbar. Schulstandorte benötigen für die Tagesbetreuung Nischen und bequeme Rückzugsorte, wo Kinder für sich alleine, in aller Stille arbeiten, aber auch Erholung suchen können.

Bei Nutzung externer Freizeitangebote wird eventuell die Lernzeit der teilnehmenden SchülerInnen an diesen Tagen gekürzt. Von einer Terminisierung dieser Aktivitäten unmittelbar vor Phasen der Leistungsfeststellung ist abzuraten.

Handreichung zur sinnvollen Freizeitgestaltung

Weitere Informationen zur Freizeitbetreuung auf der Homepage der edugroup

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