Logo

Festlegung und Aufteilung der Lernzeiten

Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst im Regelfall drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollten.

Die individuelle Lernzeit umfasst im Regelfall vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt).

Bei der Erstellung des Betreuungsplans ist die Abfolge von gegenstandsbezogener bzw. individueller Lernzeit so zu wählen, dass den Schülerinnen und Schülern täglich Freizeitphasen in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

Sollte es schulautonome Änderung bei der Verteilung der Lernzeiten geben, so müssen im Schulforum zwei Drittel jeder Gruppe (Eltern- sowie Lehrervertreter/innen) anwesend sein und in jeder der Gruppen müssen mindestens zwei Drittel der abgegebenen Stimmen dafür sein.

Diese Entscheidungen sind bereits vor Schulbeginn zu treffen!

Klare Strukturen in der Lernzeit

Eine Ganztagesschule braucht ein einheitliches Verständnis zur Lernzeit und muss festlegen, wie diese Stunden aufgebaut und durchgeführt werden. Lernzeiten sind eng an den Unterricht gebunden.

Eine Lernzeit/LZ ist dann klar strukturiert, wenn sich für LehrerInnen und SchülerInnen gleichermaßen erkennbar ein "roter Faden" durch die Stunde zieht.

Einzelne Teilbereiche der Lernbetreuung sind deutlich markiert und für Kinder klar erkennbar.

Die schriftliche Dokumentation der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht sichert die Erhöhung der "echten Lernzeit" für die SchülerInnen.

Leitfaden zum Download

© 2016 Landesschulrat OÖ